Beziehungen

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Verzeichnis der Beiträge:

Teil I: Frauen versus Männer

Gehirn und Geschlecht

Mannweiber

Worüber sprechen sie?

Du reich - ich Single

Männerwahn

Das Pascha-Syndrom

Früher hieß sie Mätresse

Dessous-Psychologie

 

Teil II: Liebe ist nie genug

Liebe allein genügt nicht

Auffallen oder fallenlassen

Streiten

Kritik

Ehekarate

Zerbrochene Träume

Wer entscheidet?

Wieder heiraten?

Bedingungslose Liebe

Romantische Liebe

Bindungsfähigkeit

Freundschaft

Eine Definition, die nicht jedem gefällt

Die Dreieckstheorie von Robert Sternberg

 

 

 

Teil III: Jung und älter

Wir und der andere

Unglückliche Mütter

Enttäuschte Eltern

Erziehung, die bitter macht

Frustrierende Erziehung I

Frustrierende Erziehung II

Der Platz in der Reihe

Eltern und Kinder I

Eltern und Kinder II

Familienmythen

Über Abhängigkeit und Selbstständigkeit

Verrat an den Eltern

Von den Kindern geächtet

Weil man Kinder gehen lassen muss

Eltern in der Erinnerung

Männer ohne Väter

Schwiegermütter

 

 

Teil IV: Du und Du selbst

Einsamkeitsgespräch

Relatives Elend

Idole

Der Kampf und Selbstachtung

Über die Notwendigkeit der Beichte

Der Kick zu helfen

 

 

Lassen Sie uns eins gleich vorab klarstellen! Frauen und Männer sind verschieden. Und zwar nicht nur zwischen den Beinen, sondern auch zwischen den Ohren. In ihrer Wahrnehmung, im Denken und im Reden. In dem was ihre Aufmerksamkeit erregt, wenn sie auf Partnersuche sind.
Man kann darüber lachen, schimpfen, jammern, aber man sollte den Unterschied begreifen.

 

 

 

 

 

Liebe, das Gefühl, einen anderen wirklich zu lieben, ist ein starker Anreiz in einer Beziehung, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen, sich so glücklich wie möglich zu machen. Aber Liebe allein ist nicht genug für eine lebensfähige Beziehung. Der Stoff , aus dem Beziehungen gemacht werden, besteht aus den persönlichen Eigenschaften und Fertigkeiten der Partner in einer Beziehung

Aber nur wenige besitzen das notwendige Wissen und Können, für den Erhalt einer Beziehung.
Sie wissen oft nicht, wie man gemeinsame Überlegungen anstellt, wie man miteinander Kompromisse schließt, und wie man gemeinsame Entscheidungen trifft. Oft fehlt es auch an der  Fähigkeit, die ausgesprochenen und unausgesprochenen Botschaften des Partners zu entschlüsseln.

Wenn ein  Wasserhahn leckt, sind wir meist imstande, mit dem richtigen Werkzeug den Fehler zu beseitigen.
Aber wenn die Liebe aus unseren Beziehungen  herauszuströmen droht, haben wir oft keine Ahnung, wie wir diesen Strom aufhalten können.
 

 

 

 

 

Die Beziehungen zu unseren Eltern sind meist die ersten Beziehungen in unserem Leben. Sie bilden quasi eine Art Blaupause, ein  Grundschema für viele unserer späteren Beziehungen.
In der Beziehung mit einem Partner, aber vor allem auch mit Kindern, „fallen wir oft zurück“ in das Verhalten unserer Eltern uns gegenüber.
Oder auch umgekehrt in das Verhalten, das wir, noch sehr jung, unseren Eltern gegenüber an den Tag legten. Oft reagieren wir in der gleichen Art ängstlich oder wütend auf unseren Partner wie wir damals auf unseren Vater oder unsere Mutter reagierten oder es vielleicht auch heute noch tun.
Ältere Paare gehen manchmal genauso grantig miteinander um, wie es ihre Eltern taten.
Um das Heute unserer Beziehungen zu begreifen , ist es oft nötig, der Vergangenheit ins Auge zu sehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Beziehungen stehen unter dem Motto: Ich brauche dich und darum lieb ich dich.

Viele Menschen klammern sich an eine Beziehung, weil sie ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt, das sie vermissen würden, wenn sie auf sich selbst angewiesen sind. Sie haben eine mangelhafte Beziehung mit sich selbst und versuchen, diesen Mangel mit Hilfe eines anderen zu kompensieren, zuzukitten-

 Wenn man Glück hat, hält dieser Kitt ein Leben lang. Aber es kommt viel öfter vor, dass er von Wind und Wetter angegriffen wird, dass er brüchig wird und der Mangel dann doch zum Vorschein kommt. In diesem Moment verliert die Beziehung für einen der beiden Partner an Anziehungskraft, vielleicht auch für beide

 Je besser du dich selbst kennst und je besser deine Beziehung mit dir selbst ist,  desto größer ist die Chance, dass du einen anderen liebst für das, was er/ sie ist, und nicht für dass, was du nicht bist.

 

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